| NASAK – Nicht nur für grosse Stadien |
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NASAK ist ein Planungs- und Koordinationsinstrument im Bereich der Sportanlagen von nationaler Bedeutung. Es schafft diesbezüglich gute Voraussetzungen für die nationalen Sportverbände. Am 23. Oktober 1996 hat der Bundesrat das NASAK als Konzept nach Artikel 13 des Raumplanungsgesetzes gutgeheissen. Der Bund unterstützt seither die Erstellung ausgewählter Anlagen im Rahmen des NASAK finanziell. Toni von Mühlenen ist Präsident der NASAK-Kommission, Hans-Jörg Birrer Projektleiter. Beide sind seit den ersten Vorarbeiten für das NASAK dabei. Die Leitung des NASAK erfolgt in Zusammenarbeit mit Matthias Remund, Direktor des BASPO. Auf seinen Antrag hin entscheidet der Chef des VBS jeweils über die NASAK-Beiträge und unterschreibt die entsprechenden Verträge. «Wir helfen nicht nur den grossen Verbänden, sondern gehen auch auf die Bedürfnisse der kleinen ein», sagt Birrer. «Wir leben ein klares Bekenntnis zur Vielfalt.» Bundesgelder flossen immer wieder in kleinere Anlagen wie z. B. • Das Nationale Ruderzentrum in Sarnen und nicht nur in den Neubau der Fussballstadien in Basel, Bern und Genf oder etwa in den Umbau der PostFinance-Arena in Bern. Jedes Projekt wird nach einem umfassenden Kriterienkatalog beurteilt. Hans-Jörg Birrer kann sich dabei zusätzlich auf seine langjährige Erfahrung und sein Gespür für die Machbarkeit eines Vorhabens stützen. «Die Vielfalt der Projekte macht meine Aufgabe spannend», so Birrer. Gefragt sei bei der Beurteilung der Projekte immer auch eine gewisse Flexibilität. Es gilt die Verbände und Trägerschaften von Projekten richtig einzuschätzen, um sie bei Bedarf unterstützen zu können. «Das ist wichtig, denn wenn Projekte nicht gelingen, bleibt am Schluss nur der Frust», sagt Birrer. Zweimal pro Jahr tagt die NASAK-Kommission unter dem Vorsitz von Toni von Mühlenen. Die Kommission setzt sich aus Fachleuten der kantonalen und städtischen Sportämter, der verschiedenen Bundesämter, der Eidgenössischen Sportkommission sowie aus Vertretern von Swiss Olympic zusammen. In diesem Gremium werden u. a. die eingereichten Beitragsgesuche und Projekte diskutiert, beurteilt und entsprechende Empfehlungen an den Direktor des BASPO verfasst. «Unsere Beitragsentscheide wurden bis jetzt erfreulich gut akzeptiert», zieht Birrer ein positives Fazit. Wie es mit dem NASAK weitergeht, bleibt offen. Einerseits wird das Parlament im Rahmen der Revision des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport entscheiden, ob der Bund auch in Zukunft Finanzhilfen an den Bau von Sportanlagen leisten kann und will. Anderseits hat die nationalrätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur WBK den Bundesrat mit einer Motion beauftragt, bis Ende 2011 ein Konzept für ein NASAK 4 vorzulegen. Weitere Informationen Redaktion: Kurt Henauer |
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